Laguna de La Cocha (Kolumbien, nahe Pasto) (GPS: 01°08,265'N; 077°09,458'W)
Chalet Guamuez.
Hört sich nach Schweiz an. Sieht nach Schweiz aus. Sauber und gepflegt.
Die Rezeptionistin trägt roten Blazer, die Tischdecken auf den alpenländischen Eichentischen leuchten in
rot und weiß, die Wände zieren Bilder von Matterhorn und Wallis. Das Kaminfeuer prasselt,
der Blick wandert über den kristallklaren See. Kleine Boote dümpeln am Steg.
Aus dem Radio tönen keine Alphörner und Jodler sondern heiße Salsa-Rhythmen.
Wir sind im Süden Kolumbiens, keine fünfzig Kilometer von der Grenze zu Ecuador entfernt. In der bizarr-schroffen Bergwelt der westlichen Kordillere hat sich ein lieblicher See gebildet, die Laguna de La Cocha, das angesagte Ausflugsziel der Familien aus Pasto. Wie überall in Kolumbien ist ein Ausflug ohne Essen nicht komplett und die Restaurants bieten, was sie vor der Haustür fangen und kunstvoll zubereiten: »Trucha« (Forelle) »Entera Alhumade, Trucha Frita, Trucha Apanada, Trucha Menieur, Trucha al Vino, Trucha al Ajillo, Trucha a la Plancha, Trucha al la Casa« .... Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Der Andrang der Ausflügler ist heute - am verregneten Samstag - recht überschaubar und ich darf in der hölzernen
Gaststube am wärmenden Feuer sitzen und meine Erinnerungen tippen. Erinnerungen an Tage voller Schweiß und Hitze.
Cartagena [COL] "Die fünftgrößte Metropole Kolumbiens ist älter und schöner als alle ihre Schwestern. Sie ist stets heiß, sinnlich, romantisch, geheimnisvoll, schminkt sich in kräftigen Farben, steckt sich betörende Blüten auf und sie liebt das ausgelassene Feiern ebenso wie den Atem des Meeres und die magische Stille karibischer Nächte." Besser als Ingolf Bruckner in seinem














